Ostern wirft sich in Schale

Ein Kikeriki auf die fleißigen Hühner, die uns die wichtigste Zutat zum Osterfest bescheren. Geht es um die Farbe der Schale ist es nicht Einerlei, welcher Rasse die Henne angehört. Dies ist nämlich mit entscheidend für die Farbgebung der Schale. Nun, ob das Ei braun oder weiß ist, hängt auch von der Ohrscheibe, die hinter dem Ohrläppchen liegt, zusammen – ist diese weiß, sind auch die Eier weiß, sind diese rot, bekommen wir braune Eier.

Blicken wir ins Innere, trennt sich der Spreu vom Weizen – oder in diesem Fall – der Dotter vom Eiklar. Das Gelbe vom Ei hat nichts mit der Qualität, sondern vielmehr mit der Ernährung der Henne zu tun.  Je mehr Karotin und Mais sich im Futter befinden, desto dunkler wird das Eigelb.

Doch rund um das Ei gibt es noch viel mehr Wissenswertes. So hat die Größe vom Ei mit dem Alter der Legehenne zu tun. Junge Hühner legen also kleine, ältere große Eier.
Schält man sich bei diesem Thema tiefer, landet man bei der Lagerung. Eier sollte man nicht abwaschen, denn auf der Schale befinden sich viele winzige Löcher und durch diese kann Schmutz ins Innere dringen. Diese mikroskopisch kleinen Öffnungen dienen dem Küken zur Sauerstoffversorgung. Die Eier sollte man im Kühlschrank in der Schachtel lassen und weit weg von Käse und Wurst lagern, damit diese nicht den Geruch der Lebensmittel annehmen.

Dass man die Frische der Eier feststellen kann, wenn man sie in ein Glas Wasser legt, krähen die Hähne schon längst von den Dächern. Aber warum das so ist, wissen nur wenige:

Je mehr Tage ein Ei auf seinem ovalen Buckel hat, desto größer wird die Luftblase, die sich in seinem Inneren befindet.  So kommen wir zum allseits bekannten Eiertest, bei dem man das Ei in ein Glas Wasser gibt: Schwimmt das Ei an der Oberfläche, dann ist wirklich etwas faul. Hat es eine gute Bodenhaftung, darf es ohne Bedenken verspeist werden.  Bahnt es sich zwar noch nicht den Weg ganz nach oben, baumelt es in Schräglage, sollte es nur noch verkocht werden. 

Hier verraten wir euch zwar nicht das Ei des Kolumbus, aber ein paar einfache Tricks fürs siegreiche Eierpecken:
Spitze Eier schaffen es leichter, die Schale des gegnerischen Eies zu knacken. 
Das Ei soll man möglichst mit der ganzen Hand umfassen – nur die Spitze sollte herausschauen.
Trifft man das Ei des Gegners etwas seitlich, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bricht, größer.

Also, auf die Plätze fertig – lospecken!

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